Grüner Smoothie: mein täglicher Gesundheitsbooster
Prost, Grüner Smoothie – auf deine wunderbaren Nebenwirkungen!
Gesunde Ernährung

Achtung Nebenwirkungen: Was du über Grüne Smoothies wissen solltest

Das ist mir passiert, seit ich regelmäßig Grüne Smoothies trinke

Hätte ich geahnt, welche lebensverändernden Nebenwirkungen Grüne Smoothies haben können, hätte ich vermutlich schon viel früher damit angefangen. Aber der Reihe nach:

„Nein, danke, ich kaue mein Essen lieber“, hatte ich über Monate hinweg einer guten Freundin erklärt, die mich für Grüne Smoothies begeistern wollte. „Außerdem ernähre ich mich gesund genug, mit viel Obst und Gemüse, viel Salat, viel Bio. Man muss ja nicht jede Mode mitmachen, oder?“

Doch dann siegte die Neugier.

Im Juni 2014 mixte ich meinen ersten „Grünen“. Und das änderte so ziemlich alles. Bis hin zu der Tatsache, dass ich meine Tätigkeit in der Werbung aufgab, um mich hauptberuflich mit Grünen Smoothies, gesunder Ernährung und nachhaltigem Lebensstil zu beschäftigen.

Eigentlich gehört auf jeden frischen Grünen Smoothie ein Warnhinweis: Achtung Nebenwirkungen! Dieses Getränk kann Ihr Leben verändern.

Der erste Schluck dieses cremigen, fruchtig-grünen Getränks frisch aus dem Mixer war für mich … ein magischer Moment. Ich weiß noch ganz genau, welche Wirkung dieser allererste Grüne Smoothie auf mich hatte. Es war, als würden meine Zellen Tango tanzen. Klingt vielleicht komisch. Ziemlich sicher sogar. Aber genau so fühlte es sich an.

Es war, als hätte ich mein ganzes Leben lang auf diese Art von Nahrung gewartet. Als würde etwas in mir satt werden, was bisher immer gehungert hatte. Ich fühlte mich auf zellulärer Ebene genährt, leicht und trotzdem voller Energie. Heute weiß ich, dass man dieses Phänomen „zelluläre Sättigung“ nennt und dass dies ein ganz typischer Effekt der Grünen Smoothies ist, von dem viele Menschen berichten.

Ja, es war Liebe auf den ersten Schluck. Und ich wollte mehr davon. Viel mehr. Am liebsten täglich. Und so mixe ich seither fast jeden Tag zum Frühstück Blattgrün, Obst und Wasser zu meinem grünen Zaubertrank – und das grandiose Gefühl der zellulären Sättigung stellt sich zuverlässig ein.

Grüne Smoothies – ein Getränk mit tollen Nebenwirkungen!

Doch dabei blieb es nicht. Während meiner intensiven – inzwischen über drei Jahre andauernden – Liebesbeziehung mit den Grünen Smoothies erlebte ich eine Reihe erstaunlicher Nebenwirkungen:

Mein Geruchssinn wurde überirdisch fein

Ich saß in der U-Bahn, es war Sommer und ich roch … Zigarettenrauch, Mundwasser, Parfum, Deodorant, frischen Schweiß, alten Schweiß, Ausdünstungen nach Alkohol und ungewaschene Füße. Ich roch schlechten Kaffee und guten Kaffee, Pfefferminzbonbons und volle Windeln. Ich roch Menschen und alles, wonach sie riechen können, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Als hätte ich bisher nur in Schwarz-Weiß gerochen – und jetzt plötzlich in Farbe.

Jede U-Bahn-Fahrt und jeder Gang in die Stadt wurde zum Geruchsfernsehen. Ich roch die reifen Erdbeeren am Marktstand und das Fett der Imbissbude im Vorübergehen – so stark, als würde ich meine Nase direkt hineinhalten. Es dauerte einige Wochen, bis sich alles wieder normalisierte, bzw. bis ich mich an die neue Geruchsintensität gewöhnt hatte.

Gelüste auf Ungesundes ließen dramatisch nach

Dieses Verlangen nach einer Tafel Schokolade, die dann auf einen Sitz aufgegessen werden muss, kenne ich durchaus. Bloß … ich habe es kaum mehr. Gummibärchen und gute Lakritze mag ich immer noch gerne, aber ich esse sie selten und meist in sehr kleinen Mengen. Sie sind für mich ein Genussmittel, kein Suchtmittel mehr.

Hinzu kommt, dass mir die konventionellen Süßigkeiten inzwischen viel zu süß sind. Seitdem ich Energy Balls, Desserts, Nicecream und vieles mehr selbst mache, finde ich industriell hergestellte Schokolade und Eiskrem fast ordinär süß – und geschmacklich ziemlich flach.

Der Appetit auf Gesundes wurde größer

Nachdem der gesunde Teil mit dem Grünen Smoothie am Morgen quasi abgefrühstückt war, könnte ich mir ja während des restlichen Tages die eine oder andere Ernährungssünde erlauben. Dachte ich. Machte ich dann aber äußerst selten, weil: Ich hatte schlicht keinen Appetit darauf.

Stattdessen wollte ich: Porridge, Tomatenbrote, Risotto mit Pilzen, Gemüselasagne, Ofengemüse, Zucchininudeln und Salat … und noch mehr Smoothies.

Bei einem Wanderurlaub in Südtirol stand ich irgendwann mit leuchtenden Augen am verwitterten Holzzaun eines Bauerngartens und starrte auf den herrlich grünen Mangold, der dort in üppiger Fülle und riesig großen Blättern wuchs – und bekam Speichelfluss. Gut, ich hatte ein seit ein paar Tagen keinen Grünen Smoothie mehr gehabt … trotzdem … manchmal war ich mir selbst etwas unheimlich.

Meine Haut wurde schöner

Nach ein paar Monaten, in denen ich regelmäßig Grüne Smoothies trank, wurde meine Haut fester und gleichzeitig zarter und elastischer. Ein bisschen wie von innen aufgepolstert. Keine Creme hatte jemals diese Wirkung gehabt. Natürlich sind meine Fältchen nicht weg, aber ich finde, sie sehen besser aus.
Und einige raue Stellen an den Armen, die trotz des Cremens und Pflegens nie weggingen, waren auf einmal verschwunden.

Verdauungsprobleme kenne ich nicht mehr

Dieses Thema ist eng mit dem Thema Haut verbunden. Denn wenn das, was wir nicht mehr brauchen, lange in unserem Verdauungstrakt „herumlungert“ anstatt schnell und regelmäßig ausgeschieden zu werden, entgiften wir verstärkt über die Haut. Hautunreinheiten, Pickel etc. sind die Folge. Darüber hinaus ist es ganz wortwörtlich eine echte Erleichterung und prima fürs Wohlbefinden, wenn die Verdauung „flutscht“.

Seit ich regelmäßig meine geliebten Grünen Smoothies trinke, kann ich jeden Tag völlig mühelos aufs Klo gehen. Die Ballaststoffe darin putzen den Darm regelrecht durch und sorgen für seine regelmäßige Entleerung. So bleibt alles ganz natürlich im Fluss – und ich freue mich über einen flachen Bauch. Das Gefühl, aufgebläht oder verstopft zu sein, kenne ich nicht mehr.

Die Mahlzeitenplanung wurde einfacher 

Je länger und je mehr Grüne Smoothies ich trank (heute bis zu einem Liter pro Tag), desto größer wurde mein Appetit auf pflanzliche, naturbelassene Nahrung. Dadurch hat sich mein gesamtes Ernährungs- und Einkaufsverhalten verändert: Gemüse ist zum Hauptdarsteller in meiner Küche geworden.

Ich kaufe Gemüsesorten ein, die gerade Saison haben – und kombiniere sie mit Getreide, Reis, Nudeln, Bohnen, Linsen und Erbsen und gelegentlich Tofu, Seitan oder Tempeh. Im Sommer gibt es oft satt machende Salate und im Winter wärmende Suppen und Eintöpfe. Das ist keineswegs eintönig, im Gegenteil: Ich glaube, ich habe noch nie so gut und abwechslungsreich gegessen wie in den letzten Jahren.

Ich bin mehr mit der Natur verbunden

Täglich einen Smoothie mit möglichst hohem Anteil an regionalen und saisonalen Zutaten zu trinken, führte dazu, dass ich die Jahreszeiten intensiver erschmecke und erlebe. Der grüne Zaubertrank ist ein bisschen wie die innerliche Anwendung eines Spaziergangs durchs Grüne. Du spürst dich als Teil der Natur, ihrer Kreisläufe und ihrer Kraft – selbst wenn du mit deinem Grünen Smoothie in einem Büro im 12. Stock an deinem Schreibtisch sitzt. 

Mein Immunsystem ist stärker geworden

Vor meiner Grünen Smoothie-Zeit war ich öfter von Erkältungen und auch von gelegentlichen Migräneattacken geplagt. Inzwischen kommen sowohl die Erkältung als auch die Migräne – wenn überhaupt – höchstens noch einmal pro Jahr vor. Ich spüre deutlich, dass mein Immunsystem durch die regelmäßige hohe Zufuhr an Vitaminen und Mikronährstoffen viel hochtouriger arbeitet als früher.

Einen großen Anteil daran hat sicher auch das Chlorophyll der grünen Blätter, das antibakteriell, antiviral und sogar antimykotisch wirkt.Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass ich durch das Trinken der Grünen Smoothies meine ständig kalten Hände und Füße losgeworden bin.

Ich habe mehr Energie und brauche weniger Schlaf

Davon hatte ich gelesen. Und ich war gespannt, ob dieser Effekt auch bei mir auftreten würde. Zwar spürte ich direkt beim und nach dem Trinken des Grünen Smoothies einen kleinen Energie-Kick und war irgendwie besser drauf … aber vielleicht bildete ich mir das auch bloß ein? Nach einigen Wochen musste ich zugeben, dass ich mich insgesamt energiegeladener fühlte und nicht mehr so schnell erschöpft war.

Das war ein echter Vorteil – ganz besonders in meiner Lebenssituation als Vollzeit arbeitende, allein erziehende Mutter. Mein Grundenergie-Level war – und ist – einfach höher als früher. Und ich merke viel klarer, wann ich tatsächlich mal eine Pause brauche. In punkto Schlaf komme ich inzwischen im Schnitt mit 6,5 Stunden aus – und fühle mich damit frischer und erholter als in der Vergangenheit oft mit 8 Stunden.

Ich wurde auf ungewöhnliche Weise schlanker

Dieses Phänomen trat nach etwa zwei Jahren auf: Leicht zwickende Hosen saßen plötzlich angenehm locker. Und für die zuvor locker sitzenden Hosen brauchte ich jetzt einen Gürtel. Dabei zeigte die Waage das gleiche Gewicht an wie immer. Ich dachte, meine alte Waage hätte jetzt endgültig den Geist aufgegeben hatte und kaufte mir eine neue. Doch auch die neue Waage zeigte mein „altes“ Gewicht.

Der Spiegel sprach hingegen eine andere Sprache: Ich war schmaler und sehniger geworden. Mein Hintern, meine Oberschenkel und meine Taille hatten sichtbar weniger Umfang. Ehrlich gesagt hatte ich nicht beabsichtigt, durch die Grünen Smoothies abzunehmen – und trotzdem war ich auf verblüffende Weise schlanker geworden. Ich fühlte mich auch tatsächlich „leichter“ – und rundum wohl – und das bis heute!

Von gelegentlichen Wassereinlagerungen, die ich früher beim Ringetragen oder an etwas dickeren Füßen im Sommer gemerkt hatte, ist ebenfalls keine Spur mehr.

Mein Fazit: Grüne Smoothies sind ein echtes Gesundheitselixier

All das passierte nicht über Nacht. Sondern in einem Zeitraum von gut drei Jahren, in denen ich fast täglich (mit Ausnahme der Urlaube), mindestens jedoch fünf Tage pro Woche einen Grünen Smoothie trank. Doch zu dieser Regelmäßigkeit musste ich mich an keinem einzigen Tag zwingen. Ganz im Gegenteil: Der Grüne Smoothie hat als gesunde Gewohnheit in mein Leben geschlichen, die zuverlässig dafür sorgt, dass ich mich großartig fühle.

Ich langweile mich schnell. Aber der Grüne Smoothie wird mir nicht langweilig. Denn ich kann ihn in schier unendlichen Kompositionen mixen, z. B. Grünkohl mit Zitrusfrüchten im Winter und Römersalat mit Pfirsichen im Sommer. Es ist jedes Jahr eine Freude, wenn es die ersten Trauben gibt, die ersten Khakis, Mandarinen, Melonen – oder die ersten heimischen Äpfel. Und natürlich, wenn im Frühjahr die ersten Wildkräuter sprießen.

Im Lauf der Jahre sind meine Hochleistungsmixer immer besser geworden, meine Rezepturen ausgefeilter und meine Experimentierfreude größer.

Meine Liebe zum Grünen Smoothie ist gewachsen. Das tut sie immer noch. Ich glaube, das ist was fürs Leben.

Vielleicht habe die Grünen Smoothies sogar noch mehr tolle Nebenwirkungen? Ich werde berichten.

Was du beachten solltest, um auch in den Genuss der Grüne Smoothies Nebenwirkungen zu kommen, erfährst du in diesem Artikel.

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